HypnoBirthing - Part 3


23.01.2017

 

 

 

Weiter geht's auf dem Weg zu einer angenehmen Geburt!

 

Unsere zweite Kursrunde am Freitag hat richtig Spass gemacht und es beruhigt, dass die Kursleiterin sich wirklich mit den Ergebnissen der Übungen, seinen Einstellungen und Gedanken befasst und nicht nur ein Programm "runterrattert".

 

Ohne genau zu wissen, was für die kommenden Kursabende geplant ist - lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass Grundkonzept steht: Die Atemtechniken sind erläutert, die Visualisierungen stehen (zumindest im ersten Entwurf) und das Konzept hinter HypnoBirthing ist klar. Jetzt muss also nur noch geübt werden. Wie ich neuerdings gelernt habe, müssen Dinge 21 x wiederholt werden, um konditioniert zu werden. Also: auf geht's in immer weitere Runden Atemtechniken, Visualisierungen und Entspannungsübungen.

Atemtechniken: Danke an den Kurs, ich war zu doof um sie alle vollständig aus dem Buch raus zu verstehen und bin vor, es einmal "vorgeatmet" bekommen zu haben.

Visualisierungen: Spannende Sache! Und der wichtigste Input: nicht zu abstrakt werden!

Entspannungsübungen: Puh, erste Assoziation: Traumreise lalalalala.... Ergo: ich war / bin skeptisch. Die Übung, die empfohlen wird, da sie am Besten bei bald gebärenden Frauen ankommt, ist die Regenbogenentspannung (der Name ruft keine besseren Assoziationen hervor und macht mich nicht unskeptischer). Nach einigen erfolglosen Versuchen, die Regenbogenentspannung zu hören (ich bin immer eingeschlafen, noch bevor es wirklich um den Regenbogen ging), habe ich mir das gute Stück also in der U-Bahn angehört. Was jetzt wohl nicht so optimal war, weil der Körper die Entspannungsübung ja logischerweise mit Ruhe verbinden soll und nicht der morgendlichen Rush Hour in den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber: ich weiß jetzt endlich, wie der gesamte Text lautet und ich bin echt entspannt in der Arbeit angekommen! 

Allerdings habe ich mit einigen Formulierungen im Text so meine Problemchen (für meinen Geschmack zu esoterisch) - und innerer Widerstand ist ähnlich gut für die Entspannung wie die morgendliche Rush Hour - Nicht! Ich habe zum Glück eine gute andere Formulierung gefunden, jetzt muss man sehen ob ich das gut "überdenken" kann oder ob ich mir das eventuell vom Herzmann noch einmal komplett neu aufsprechen lasse.

 

Außerdem stehen noch einige Bindungsübungen die Woche an. Das finde ich sehr praktisch, da mich, wie wohl jeden, der das zweite Kind bekommt, ein wenig die Sorgen plagen, wie man wohl das zweite Kind ebenso lieben kann wie das Erstgeborene, etc. Aber wäre dem nicht so, gäbe es wohl auch keine dritten und vierten Geschwister, daher freue ich mich auf die Übungen und die Zeit, die ich hoffentlich im Mutterschutz bald habe, um mich nur um das Kleine im Bauch zu "kümmern". 

 

 

Herzlichst,

herziMUCerl